Die Customer Journey als Abendessen
was gutes Webdesign damit zu tun hat
In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie die Customer Journey im Webdesign funktioniert – ganz einfach erklärt am Beispiel eines Abendessens. Und weil gute Ideen auch durch den Magen gehen, gibt’s obendrauf ein leckeres Rezept, perfekt für die kühleren Tage.
Also: Reinschauen, verstehen, nachkochen!
Inhaltsverzeichnis
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Wo ist das REzept?
Na gut – aufgepasst!
Das Rezept kommt natürlich zum Schluss – wie der Nachtisch nach einem guten Menü. Aber keine Sorge: Jetzt wird aufgetischt!
Am Anfang steht der Hunger
Awareness
Im echten Leben wie im Marketing beginnt alles mit einem ersten Impuls – dem Wunsch nach „mehr“. Vielleicht spürt jemand ein konkretes Problem, das gelöst werden will, steht vor einem neuen Projekt oder sucht einfach nach Inspiration und Orientierung. In diesem Moment ist noch unklar, wonach genau gesucht wird oder wo die Lösung zu finden ist. Doch das Bedürfnis ist da – und genau hier startet die Customer Journey.
Im Marketing nennt man diese Phase Awareness. Sie markiert den Zeitpunkt, an dem potenzielle Kunden erstmals auf ein Thema, eine Marke oder ein Angebot aufmerksam werden. Es ist vergleichbar mit dem Moment, in dem der Magen anfängt zu knurren und das Verlangen nach Essen wächst. Ab jetzt beginnt die Suche nach einer passenden Lösung – der Nutzer greift zum Smartphone oder Laptop, tippt erste Suchbegriffe ein, scrollt durch Websites, lässt sich von Bildern, Überschriften und Inhalten leiten und trifft erste unbewusste Entscheidungen.
In dieser Phase entscheidet sich, ob dein Unternehmen sichtbar wird und mit seinem Design, Tonfall und der Nutzerführung den richtigen ersten Eindruck hinterlässt. Wer jetzt verständlich, sympathisch und hilfreich wirkt, bleibt im Kopf und Herzen des potenziellen Kunden – so wie der verlockende Duft eines leckeren Gerichts, das man nicht mehr vergisst, sobald man es einmal wahrgenommen hat.
Es folgt die Rezeptauswahl
Consideration Phase
Nach dem ersten Impuls, dem Bedürfnis, folgt im Marketing die sogenannte Consideration Phase – die Phase der bewussten Abwägung und Recherche. Der potenzielle Kunde weiß jetzt, dass er eine Lösung sucht, ist sich aber noch unsicher, von wem oder in welcher Form diese kommen soll. Er beginnt, verschiedene Optionen zu vergleichen, zu hinterfragen und abzuwägen, um die beste Antwort auf seinen „Hunger“ zu finden.
Im Alltag überlegt man in diesem Moment: Bestelle ich schnell etwas vom Lieferservice? Greife ich zu Fertigprodukten? Oder investiere ich Zeit und Mühe, um mit frischen Zutaten selbst zu kochen, weil das Ergebnis dann besser schmeckt und nachhaltiger zufriedenstellt? Genauso verhält es sich online: Der Nutzer besucht mehrere Websites, liest Bewertungen, schaut sich Bilder und Angebote an, vergleicht Preise, Leistungen und auch das Gefühl, das die Seiten vermitteln – unbewusst spielt hier auch Sympathie eine große Rolle.
In dieser Phase entscheidet sich oft schon, ob die Website hält, was sie verspricht. Wenn sie durch unübersichtliches Design, unklare oder zu lange Texte, lange Ladezeiten oder einfach fehlende Authentizität enttäuscht, klickt der Nutzer schnell wieder weg. Ein Rezept, das nicht appetitlich aussieht, wird schließlich nicht gekocht – und ein Unternehmen ohne klaren Mehrwert wird nicht gewählt.
Besonders im Webdesign ist diese Phase entscheidend. Denn hier zählt nicht nur die reine Information, sondern vor allem die emotionale Wirkung. Wie ein schönes Foto eines Gerichts Lust aufs Nachkochen macht, sollte auch eine Website auf den ersten Blick vermitteln: Hier bist du richtig. Wir verstehen, was du brauchst, und können es dir liefern – klar, hochwertig und überzeugend.
Nur wenn dein digitales „Rezept“ in dieser Auswahlphase überzeugt, macht der Nutzer den nächsten Schritt – die Zubereitung, also die aktive Interaktion mit deinem Angebot.
Customer Journey mit Profis,
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Dann kommt die Zubereitung
Purchase Phase
Nach der Phase des Vergleichens und Abwägens kommt die Purchase Phase – die eigentliche Kaufentscheidung. Hier verwandelt sich der potenzielle Kunde vom Interessenten zum aktiven Nutzer oder Käufer. Im Alltag entspricht das dem Moment, in dem du dich endgültig für ein Rezept entscheidest und die Zutaten einkaufen gehst, um mit dem Kochen zu beginnen.
Auf deiner Website heißt das: Der Besucher beginnt, sich intensiver mit deinem Angebot auseinanderzusetzen. Er füllt Kontaktformulare aus, legt Produkte in den Warenkorb oder bucht deine Dienstleistung. Jetzt kommt es darauf an, dass die „Zubereitung“ reibungslos gelingt – die Navigation muss intuitiv sein, die Ladezeiten kurz, alle wichtigen Informationen leicht auffindbar und der Bestellprozess so einfach und transparent wie möglich.
Wie beim Kochen ist es entscheidend, dass keine wichtigen Zutaten fehlen und der Nutzer sich sicher fühlt. Wenn etwa Zahlungsoptionen fehlen oder die Seite unübersichtlich wird, bricht der Kunde den Prozess ab – das Gericht wird nicht serviert. Gelingt die Nutzerführung jedoch gut, wird aus dem Interesse eine erfolgreiche Conversion.
Diese Phase entscheidet maßgeblich über den Erfolg deiner Website – hier zeigt sich, ob das zuvor geweckte Verlangen wirklich in eine Handlung umgesetzt wird. Deshalb ist es wichtig, den Nutzer während der gesamten Kaufentscheidung klar und freundlich zu begleiten und ihm Vertrauen zu geben. Nur so wird aus der Idee ein zufriedener Kunde.
Nach dem Essen ist vor dem Essen
Retention Phase
Nach dem erfolgreichen Kauf beginnt die Retention Phase – die Phase der Kundenbindung. Im Vergleich zur Kochgeschichte entspricht das dem Moment, in dem das Essen genossen wurde und man sich schon auf das nächste leckere Gericht freut. Denn zufriedene Kunden kommen wieder, wenn sie sich gut betreut fühlen und positive Erfahrungen gemacht haben.
Im Web bedeutet das, dass du als Unternehmen den Kontakt zum Kunden hältst – sei es durch Newsletter, exklusive Angebote, persönliche Ansprache oder hilfreichen Support. Es geht darum, Vertrauen aufzubauen und eine langfristige Beziehung zu schaffen, damit der Kunde nicht nur einmal, sondern immer wieder gerne zurückkehrt.
Eine gelungene Retention-Strategie sorgt dafür, dass dein Angebot im Kopf bleibt und der Kunde sich wertgeschätzt fühlt. So wird aus einem einmaligen Kauf ein regelmäßiger Dialog – und aus zufriedenen Kunden treue Fans, die dein Unternehmen langfristig unterstützen.
Die Empfehlung
Advocacy
Nach der Phase der Kundenbindung folgt die Advocacy Phase – die Phase der Empfehlung. In unserer Kochgeschichte ist das der Moment, in dem du dein Lieblingsgericht so begeisternd findest, dass du es Freunden und Familie weiterempfiehlst. Du teilst das Rezept, erzählst von deinen Erfahrungen und sorgst dafür, dass auch andere in den Genuss kommen.
Im Marketing bedeutet das, dass zufriedene Kunden zu Fürsprechern werden, die dein Unternehmen aktiv weiterempfehlen – sei es durch persönliche Gespräche, Social-Media-Posts oder positive Bewertungen. Diese Empfehlungen sind besonders wertvoll, weil sie authentisch sind und Vertrauen schaffen.
Für Unternehmen ist es deshalb wichtig, nicht nur einmalige Käufer zu gewinnen, sondern echte Fans, die deine Marke mit Begeisterung vertreten. Denn nichts wirkt überzeugender als eine ehrliche Weiterempfehlung aus dem Freundeskreis – das ist die beste „Zutat“ für nachhaltigen Erfolg.
Wie versprochen: Unser Rezept-Tipp für dich
Unser herbstlicher Schichtfleisch-Tipp für dich
- 3,5 kg durchwachsener Schweinenacken
- 0,5 kg Räucherspeck / Bacon
- 4 Gemüsezwiebeln
- 3 bunte Paprika (rot, gelb, grün)
- min. 200 g BBQ Rub nach Geschmack (Wir empfehlen einen Paprika lastigen Rub mit etwas Schärfe wie z.B. „Magic Dust“)
- 300 ml BBQ Sauce (Wir empfehlen „Mississippi“ Original oder Sweet´n Spicy nach Geschmack)
Wenn du das Beste aus diesem herzhaften Gericht herausholen möchtest, beginnst du idealerweise schon am Vortag mit der Vorbereitung. Der Schweinenacken wird dafür in etwa 1–2 cm dicke Scheiben geschnitten und anschließend großzügig von beiden Seiten mit BBQ-Rub gewürzt – ruhig ordentlich verwenden, die Gewürzmischung muss das Fleisch vollständig bedecken. Danach das Fleisch entweder vakuumieren oder in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank über Nacht ziehen lassen. So kann der Rub richtig schön einwirken.
Am nächsten Tag schneidest du die Gemüsezwiebeln in etwa 5 mm dicke Ringe und die Paprika in ca. 2 cm breite Streifen. Dann geht’s ans Einschichten: Der Boden deines Dutch Ovens (oder eines Bräters) wird mit Baconscheiben ausgelegt – am besten auch die Ränder damit hochziehen. Der Speck verhindert, dass das Fleisch anbrennt, und bringt natürlich jede Menge Geschmack mit.
Jetzt wird senkrecht geschichtet: Fleisch, Zwiebeln, Paprika – immer abwechselnd, Lage für Lage. Wichtig ist, dass alles schön eng anliegt, damit es später schön saftig bleibt. (Es ist für den Garvorgang sehr wichtig, dass du das Schichten hochkant „||“ und nicht waagerecht „=“ machst!) Wenn der Topf voll ist, gibst du noch ein paar Zwiebeln und deine Lieblings-Barbecue-Soße oben drüber. Extra Flüssigkeit brauchst du nicht – die Zwiebeln geben beim Schmoren genug davon ab.
Nun kommt der Deckel drauf und der Topf für 2,5 bis 3 Stunden bei etwa 180 °C in den Ofen oder – stilecht – in die Glut mit Briketts. Letzteres bringt besonders an kühleren Tagen das perfekte Herbstgefühl. Wenn du das Ganze im Ofen machst, achte darauf, ein Backblech unter den Bräter zu stellen – falls doch mal etwas überkocht.
Und dann: einfach zurücklehnen und den Duft genießen. Guten Appetit!
Hinweis: Bei diesem Rezept handelt es sich nicht um Werbung oder eine Kooperation – wir teilen einfach etwas, das uns persönlich schmeckt und gut in die Jahreszeit passt.
Schreib uns doch einmal auf Instagram, wenn es dir geschmeckt hat!
FAZIT
Vom ersten Hunger bis zur begeisterten Empfehlung
Die Customer Journey gleicht einer gut geplanten Mahlzeit – vom ersten Hungergefühl über die Auswahl des passenden Rezepts bis hin zur Zubereitung, dem Genuss und schließlich dem Teilen des Erlebnisses mit anderen. Jede Phase ist entscheidend und verlangt individuelle Aufmerksamkeit: Awareness weckt das Bedürfnis, Consideration sorgt für den Vergleich, Purchase bringt die Entscheidung und Interaktion, Retention schafft langfristige Bindung und Advocacy verwandelt zufriedene Kunden in begeisterte Empfehler. Wer diese Reise versteht und gezielt gestaltet, schafft nicht nur eine erfolgreiche Website, sondern baut eine starke Beziehung zu seinen Kunden auf – genau wie ein gutes Essen, das in Erinnerung bleibt und gern weitergegeben wird.